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Die Homepage über U-35, ein U-Boot des Typ VII
... 1936 - 1939 ...


News:

14.X.2017: Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag, Willi Jacob !

16.I.2017: zur Erinnerung: 101. Geburtstag von Kurt Grosser.

29.XI.2016: U-35 wurde vor 77 Jahren selbstversenkt.

3.XI.2016: Indienststellung von U-35 vor 80 Jahren.

26.II.2016: Erster Vortrag (auf Englisch) "U-35 Hurrah, Hurrah, Hurrah!"

5.IX.2015: Aktualisiert: Willi Jacob

23.III.2015: Indienststellung von U-Boot U-35 (Nato S185)


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U-35 wurde im LIFE-Magazin vom 16. Oktober 1939 auf der Titelseite abgebildet: "Das Deutsche U-Boot U-35 (siehe Bild) hat sich in der vergangenen Woche mit der Bergung Überlebender eines Griechischen Dampfers selbst ausgezeichnet. Die Überlebenden wurden an einen Strand in Irland gebracht. Es handelt sich bei U-35 um ein 500-Tonnen-Boot, das vor 3 Jahren auf der Germania-Werft in Kiel gebaut wurde. Das Boot zeigt die Reichskriegs-Flagge. Das Boot ist seitlich grau angestrichen, um sich nicht vom Horizont abzuheben. Das Oberdeck ist schwarz, um unter Wasser nicht entdeckt zu werden. Die Reihe runder Röhren weist auf die Öffnungen der Ansaugrohre. Man schaut von Mittschiffs zum Bug." [2]
 
U-35 wurde auch am Schutzumschlag des Buches "U-Boats" von Antony Preston abgebildet.
 
Die Besatzung von U-35 wurde auf den Vorder- und Rückseiten von "Die Wehrmacht", 25. Oktober 1939, nach der ersten Feindfahrt, abgebildet. [32,33]
 
Die Versenkung von U-35 wurde am 23. Dezember 1939 als Titelbild vom Magazin The Sphere abgebildet:
"GERETTET AUS DER STÄHLERNEN GRUFT
Die Besatzung eines britischen Zerstörers nimmt die Besatzung eines sinkenden U-Bootes an Bord

Der Krieg gegen deutsche U-Boote brachte viel Bemerkenswertes hervor. Speziell Wasserbomben wurden für viele U-Boote verhängnisvoll. Zufolge Herrn Matanias Schilderung stießen Turm und langer Rumpf eines deutschen Unterseebootes plötzlich eine halbe Meile hinter dem britischen Zerstörer an die Seeoberfläche. In einer Art von Wasserstrudel erschien der Bug zuerst. Das Heck befand sich noch unter Wasser, als sich schon die Luke öffnete und Männer stolpernd herausstürzten. Was sollte geschehen? Wurde „sie“ sich ergeben oder zum Endkampf antreten? Man durfte nicht zuviel riskieren, sah jedoch einige Seeleute über Bord springen oder sich mit hoch gestreckten Armen ergeben. Während das U-Boot langsam sank, näherten und entfernten sich andere Zerstörer. Schließlich wurden die Rettungsboote herunter gelassen, um die junge, teils bärtige, noch mutige, zitternde, oder vom Schicksal geschlagene Mannschaft zu retten. Und somit verschwand ein weiteres U-Boot."
 
Gerhard Stamer, letzter Leitender Ingenieur von U-35, wurde auf der Titelseite des 1993 Buches von Chris Madsen und Bob Henderson, "German Prisoners of War in Canada And Their Artifacts 1940-1948", abgebildet. Er ist der Marineoffizier vorne rechts, einer der Kriegsgefangenen auf dem Wege zum Gravenhurst Kriegsgefangenenlager in Ontario, Kanada. [24]
 
Fünf Vorkriegsfotos von U-35. Die großen weißen Zahlen wurden bei Kriegsausbruch entfernt. [1,8,26]

U-35 wurde von der F. Krupp Germaniawerft AG in Kiel gebaut. Der Bau wurde am 25. März 1935 ( Bau Nr. 558) in Auftrag gegeben.
Kiellegung am 2. März 1936.
U-35 im Bau, ca. Mai 1936 [73]:

Stapellauf am 29. September 1936.
Unter Werftflagge am 14. Oktober 1936:


Indienststellung am 3. November 1936.

U-Flottille "Saltzwedel"
Standarte der U-Boot Flottille "Saltzwedel" [3]


U-35 war ein Frontboot der 2. U-Flottille "Saltzwedel", die von Wilhelmshaven aus operierte.
Die Flottille Saltzwedel wurde am 1. September 1936 unter dem Befehl von Fregattenkapitän Werner Scheer gegründet. Er befehligte die Boote bis Juli 1937. Von Oktober 1937 bis September 1939 hatte Korvettenkapitän Hans Ibbeken das Kommando.
Die Flottille wurde nach Oberleutnant zur See Reinhold Saltzwedel benannt, welcher U-Boot-Kommandant im 1. Weltkrieg auf den Booten UB-10, UC-10, UC-11, UC-21, UC-71 und UB-81 war. Er versenkte 111 alliierte Schiffe, insgesamt 170.526 Tonnen.
Reinhold Saltzwedel, einer der größten Helden der deutschen U-Boot-Marine, starb am 2. Dezember 1917, als sein Boot UB-81 im Englischen Kanal auf eine Mine lief. Für die entstehende Kriegsmarine war es eine Verpflichtung, eine Flottille nach ihm zu benennen.

Anmerkung: Manche Quellen schreiben "Saltzwedel" ohne "t".
Hier wird ein Übungstorpedo mit dem Namen der Flottille auf U-35 verladen. [8]

Ein Vorkriegsfoto der U-Flottille Saltzwedel (U-35 im Hintergrund zwischen den Kommandotürmen von U-34 und U-28). [18]


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